Tierheilpraktikerin am Meer

Entstehungsgeschichte

Tiere sind dankbare Geschöpfe. Und sie sind Geschöpfe, die den Menschen lieben. Jedes Tier offenbart uns die Schönheit und der Perfektion Gottes Schöpfung. Es ist die Aufgabe von uns Menschen gut zu ihnen zu sein und ihre Gaben an uns zu schätzen.

Gerade heute übernehmen Tiere wichtige soziale Funktionen, was auch neue Problemfelder mit sich bringt. Man kann darüber streiten ob es richtig ist oder nicht, oder ob Tierliebhaber das Tier als Ersatz für Menschen sehen. Tatsache ist, dass wir in unserer ganzen kulturellen Evolution engen Kontakt zu Tieren hatten und weiterhin haben. Gerade bei uns im Norden war das Tier nicht ein Lebewesen außerhalb der umfriedeten Gemeinschaft, nein, wir nahmen unsere Tiere wegen der oftmals überlebensfeindlichen klimatischen Bedingungen sogar mit ins Haus. So wurde der Hund und die Katze ein Familienmitglied, und wir lernten auch ihre Nähe zu schätzen.


Gerade wir Deutschen gelten als enorm tierlieb, und kaum etwas erbost uns mehr, als Tierquälerei. Das ist uns quasi in die Wiege gelegt, man brauch uns das nicht anzuerziehen und man kann uns das auch nicht aberziehen. In anderen Kulturkreisen kann man unsere Mentalität schwer verstehen, wie wir auch die Ihre nicht. Ich sah in Südeuropa so manches im Umgang mit Tieren, was mich entsetzte.

In der modernen Welt haben die ursprünglichen Aufgaben unserer Haustiere andere übernommen oder sie sind gänzlich überflüssig geworden. Tiere übernehmen daher immer häufiger soziale Funktionen, und in diesen Funktionen sollen und müssen sie ebenfalls funktionieren. Wir brauchen nicht mehr den scharfen Schäferhund, der jeden anbellt und anknurrt, ein solcher Hund wäre heute ein Problem und würde uns viel Ärger einbringen. Die Erziehung von Hunden stellt eine hohe Verantwortung und Können da, der nicht jeder gerecht wird. Häufig sind Menschen und Tier einfach überfordert, missverstehen einander und bestimmte Eigenarten eines Tieres lassen sich eben nicht so einfach korrigieren, wie es uns in den unzähligen Tierprofifilmen gezeigt wird. Und wir selbst wissen von uns, dass wir auch bestimmte Charaktereigenschaften haben, die wir nicht so einfach ablegen können. Wenn wir vor bestimmten Dingen Angst haben oder bestimmte Dinge uns wütend oder traurig machen, dann kann man uns zwar jedes mal Wasser ins Gesicht spritzen, wenn wir unsere Emotionen zeigen und vielleicht zeigen wir sie dann besser nicht mehr, aber es ändert meist nichts an der Ursache und unter Umständen beginnt ein enormer Leidensdruck und die Störung findet ein anderes Ventil.

Darum versucht der ganzheitliche Zugang immer das Grundproblem im Individuum selbst zu lösen und setzt nicht bei der Unterdrückung der Symptome und Reaktionen an. Dieser Ansatz hat nichts damit zu tun, dass man einem Hund gegenüber antiautoritär auftreten sollte und man ihn nicht korrigiert. Hunde sind Rudeltiere, die eine mehr oder weniger strenge Hierarchie mögen und sich sicher fühlen, wenn sie wissen wo ihr Platz ist. Ein Hund, der weiß, dass Frauchen oder Herrchen der Herr ist und alles im Griff hat, brauch nicht alle Aufgaben des Schutzes und der Kontrolle selbst übernehmen, er kann sich entspannen und mit dem Menschen sein. Die Natur des Tieres und seine natürlich Anlage sollte gewahrt und berücksichtigt werden, wenn wir ein Tier erziehen und ihm Lektionen beibringen, aber trotz guter und konsequenter Erziehung gibt es Macken bei unseren Tieren, die man eben nicht einfach aberziehen kann.

Die Homöopathie und die Bachblütentherapie hilft grundsätzlich dabei das Tier in sich nicht nur körperlich, sondern auch psychisch zu harmonisieren, Ängste. Aggressionen, Unlust und sonstige Blockaden abzubauen und es zugänglich für ihre Korrektur zu machen, wenn sich das Problem nicht sogar von ganze alleine löst. Das ist neben der körperlichen Heilung die große Chance für uns Tierbesitzer zu einem besseren und erfolgreicheren Miteinander mit unseren Tieren.