Tierheilpraktikerin am Meer

Meine Geschichte

Neulich sagte ein Arzt zu mir: "Frau Donker, wir sind doch Wissenschaftler, wie können Sie an die Homöopathie glauben?" Ich antwortete: "Weil ich Wissenschaftlerin bin, glaube ich nicht an die Homöopathie, ich weiß um ihre Wirksamkeit. Wenn Sie Erklärungsmodelle für diese Wirksamkeit suchen, dann müssen Sie sich mit Quantenphysik beschäftigen. Aber eines sollte ein Wissenschaftler wirklich tun: offen sein und den Selbstversuch starten."

Die Wissenschaft hat keine Vorurteile.

Ich will hier keinen Exkurs in die Quantenphysik beginnen, nur erzählen wie ich als Biologin zur Homöopathie kam. Ich war kaum fertig mit meinem Studium, und meine Welt war eigentlich in Ordnung, da ich gleich in die Forschung starten konnte und Arbeit hatte, die mich erfüllte, da fingen verschiedene Symptome an, mich unerträglich leiden zu lassen: ständige Migräne, schreckliche Depressionen in den Wintermonaten etc.Das ging sogar über 3 Jahre, als eine Freundin von mir begann, sich homöopathisch behandeln zu lassen.

Ich lachte nur darüber, als sie mir erklärte, dass in der Homöopathie mit Dingen gearbeitet wird, wo eigentlich keine Materie mehr drin ist. "Esoterische Hirngespinnste" dachte ich, war aber von der Schulmedizin austherapiert und nichts half mir. "Gut", dachte ich, "versuchen kann ich es ja mal", hatte ich doch schon so viel versucht... daran geglaubt habe ich nicht.

In den gelben Seiten suchte ich nach einem Heilpraktiker der klassischen Homöopathie und fand eine Homöopathin, die ich dann aufsuchte. Ich erzählte ihr von meinen Symptomen und sie schickte mir nach 3 Tagen ein paar Kügelchen. Ich nahm sie und bei mir begann eine Bilderbuchheilung, wie ich später nachlesen konnte.

Nach einer Woche waren meine Depressionen verschwunden, es war Winter, und ich hätte vor lauter Glück die ganze Welt umarmen können. Ich sah Dinge, für die ich jeden Sinn verloren hatte, ich freute mich über die Beleuchtungen zur Weihnachtszeit, als wäre ich erleuchtet worden, ich begann mit Menschen zu reden, vorher war ich verschlossen...ich konnte mich der Welt öffnen. Depressionen, Migräne und viele anderen Störungen waren vergessen, ein Ekzem, welches ich jahrelang unterdrückt hatte, brach wieder aus, aber es störte mich nicht, auch nicht die stechenden Schmerzen hinter dem Sternum, die plötzlich schlimmer wurden (Erstverschlimmerung).Von da an, war das mein "Ding".

Meine Philosophie, dass alle Symptome, die ein Körper hervorbringt, irgendwie zusammen hängen mussten und dass Gott gegen jede Krankheit auch ein Mittel geschaffen hatte, hatte sich bestätigt. Ich meldete mich in einer Heilpraktikerschule an und kaufte mir unzählige Bücher, um dieses Thema neben meiner Arbeit zu studieren. Weitere Seminare und Lehrgänge folgten, ich fuhr bis nach Süddeutschland, um bei den Besten zu lernen.

Nachdem man mir 10 Jahre lang erzählt hatte, dass ich ohne Hormontherapie keine Kinder bekommen könne, bekam ich meine beiden Wunschkinder ohne Hormontherapie; 6 Monate nach meiner ersten homöopathischen Behandlung war ich schwanger und auch mein 2. Kind ließ nicht lange auf sich warten. Bald darauf folgte eine weiße Schäferhündin und eine Friesenstute, für meine Kinder ein Shetty in meine kleine Familie.

Heute kann ich sagen, dass meine Kinder, die jetzt fast erwachsen sind, in ihrem ganzen Leben noch kein Antibiotika gesehen haben, weil ich jeden Infekt erfolgreich homöopathisch behandeln konnte. Meine Tiere erfreuten sich immer bester Gesundheit und ich hatte oft die Gelegenheit, die Pferde von Stallnachbarn zu behandeln. Alleine um die Wirksamkeit meiner Methoden zu bestätigen, die ich mittlerweile mit der Kinesiologie verfeinert hatte, und den Placeboeeffekt für mich als Wissenschaftlerin zu widerlegen, war mir jedes Pferd, welche ich behandeln konnte, ein Geschenk. Auch Bachblüten erwiesen sich bei Tieren als äußerst wirksam und ich würde heute niemals darauf verzichten.

Und nachdem ich diese Wirksamkeit an dem kleinen „Snickers“ erneut gesehen habe, der hysterisch hinter jedem Menschen herkläffte und absolut nicht zu korrigieren war, habe ich mich endlich entschlossen, mich erneut den Tieren zu widmen, in der Hoffnung vielen Tieren und auch ihren Menschen Ganzheit und Heilung zu verschaffen.

Denn was erfreut einen Tierliebhaber mehr, als ein Tier welches gesund ist, sich wohl fühlt und mit uns in eine erfolgreiche, harmonische Symbiose eintritt. Ein gehorsamer Hund, der lernwillig ist und sich korrigieren lässt, ist genauso eine Freude, wie ein Pferd, welches für seinen Besitzer zugänglich ist und Spaß an der Arbeit mit ihm hat; und natürlich eine Katze, die in sich ruht und uns verliebt ansieht.

Es wird Zeit!